Okt
14
Fr
2022
Der Körper in der Hypnotherapie – Methoden, Übungen, Haltungen / Reinhold Bartl
Okt 14 um 14:00 – Okt 15 um 17:00
Der Körper in der Hypnotherapie - Methoden, Übungen, Haltungen / Reinhold Bartl @ Innsbruck

SEHN-SÜCHTE UND AUS-WEGE SUCHTPHÄNOMENE, BURN-OUTDYNAMIKEN, ERSCHÖPFUNG BIS ZUR DEPRESSION

HYPNOSYSTEMISCHE ZUGÄNGE FÜR GELINGENDE AUS-WEGEN AUS AUSUFERNDEN ENTWICKLUNGEN

In psychotherapeutischen/beratenden Kontexten ist Suchterleben in sehr unterschiedlicher Form häufig ein offenes oder verdecktes Thema. Die unwillkürlich entstehenden Symptome finden sich u.a. wieder im Lust- und Essverhalten, im Umgang mit überfordernden Lebensaufgaben, in einem respektlosen Umgang mit dem eigenen Körper, in depressiver Erschöpfung oder auch als Lösungsversuche in „ungesunden“ Ablenkungen, Entlastungen und erlebter Minderwertigkeit.

Zugänge aus dem hypnosystemischen Ansatz verstehen diese Phänomene als Auswirkung und Ausdruck von wissenden, berechtigten, aber unbeachteten Anliegen und Bedürfnissen. Mit dieser Sichtweise eröffnet sich für Betroffene ein Verständnis, die oftmals verzweifelt-irrenden Sehn-Süchte sinnstiftend aufzugreifen, notwendige Abschiede zu tätigen und gestärkt neue „Aus-Wege“ zu gehen.

Der Workshop bietet einen praxisnahen Mix aus Konzepte, Haltung, Diskussion und praxisorientierten Beispielen und/oder Kurzdemonstrationen.

Die angebotenen Inhalten können in psychotherapeutischen und beratenden Kontexten bei Sucht- und Erschöpfungsdynamiken, verdecktem und offenem Angsterleben und typischen somatopsychischen Symptomatiken angewandt werden.

Einige Inhalte

• Hypnotherapeutische Prämissen der Entstehung und Aufrechterhaltung von Suchtphänomenen – und deren „Verdeckung“ von Angst und Überforderung

• Prinzipien willkürlicher und unwillkürlich-intuitiver Selbststeuerung – und deren Nutzung als Wissen über Anliegen und Sehnsüchte

• Körperliches Stresserleben (Erschöpfung, somatische Symptome) als Träger dissoziierter Lebensbedürfnisse

• Kompetenzförderlicher Umgang bei vermuteten traumatischen Hintergründen

• Die Nutzung imaginativer Methoden zur Wiederentdeckung von Lebens-Freude und Risikobereitschaft

• Sinnvolle Planung therapeutischer Schritte für „Auswege“ aus erlebten Abhängigkeitsund Erschöpfungsdynamiken • Hilfreiche metaphorische Interventionen zur Entwicklung einer stimmigen Balance von Lösungs- und Problemfokussierungen

• Zahlreiche beispielshafte Trancen für wohltuendes Kompetenzerleben

Didaktik

Die Seminarinhalte werden in kurzen Theorieeinheiten, Demonstrationen und Übungseinheiten der Teilnehmer*innen vermittelt. Das Seminar ist so gestaltet, dass auch Kolleg*innen ohne explizite hypnotherapeutische Weiterbildung von dem Seminar profitieren können.

Referent

Dr. Reinhold Bartl ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut Innsbruck. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die therapeutische Zusammenarbeit mit Menschen mit langjährigen „schweren“ Störungen, KlientInnen mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen sowie Sucht- und Erschöpfungserleben sowie Eskalationsdynamiken.

Psychosomatik und Schmerz / Ortwin Meiss
Okt 14 um 14:00 – Okt 15 um 17:00
Psychosomatik und Schmerz / Ortwin Meiss

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss
Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Behandlung von traumatisierten Patienten, Patienten mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen, Patienten mit Scham- und Schuldproblemen sowie Depressionen und Burn-Out. Er coacht Führungskräfte, Sportler, Musiker und Künstler.

In einem weiteren Arbeitsschwerpunkt arbeitet er als Mentaltrainer und Coach im Bereich der Leistungsoptimierung im Spitzensport, u.a. im Profifußball, Kampfsport, Schwimmsport.

Okt
21
Fr
2022
Depression und Burnout / Dipl.-Psych. Ortwin Meiss
Okt 21 um 14:00 – Okt 22 um 17:00
Depression und Burnout / Dipl.-Psych. Ortwin Meiss @ Seeham

Depressionen gehören zu den am häufigsten zu behandelnden Symptomen in der Psychotherapie. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die einen Burn-out erleben. Klienten mit Depressionen oder einem Burn-out befinden sich in klassischen Problemtrancen und erkennen oft weder die Beziehung zwischen ihrer Lebenssituation und ihrer Symptomatik noch sehen sie Möglichkeiten, ihre Lebensumstände zu ändern. Therapeutische Angebote werden oft abgelehnt oder entwertet, „bringt nichts, geht nicht, hat nichts genützt.“

Dieses Seminar bietet systemische und hypnotherapeutische Techniken, die zur Behandlung von Klienten mit Depressionen oder einem Burn-out eingesetzt werden können. Es präsentiert effektive Methoden und Techniken zur Veränderung von depressionsfördernden Einstellungen und zeigt Wege aus der Problemtrance. Zentral ist ein grundlegendes Verständnis der Depression als Ansammlung emotionaler Minuskonten und als Notfallreaktion, um weitere Minusgeschäfte zu vermeiden. Ein Konzept, das psychoanalytisches Wissen und kognitive sowie verhaltenstherapeutische Ansätze mit systemischen und hypnotherapeutischen Konzepten integriert.

Das Seminar behandelt nicht nur die klassischen Reaktiven Depressionen sondern bietet auch Ansätze zur Behandlung chronischer Depressionen. Depressive Patienten haben die Überzeugung, nicht an Ihrer Situation ändern zu können. Es fehlt Ihnen die Kompetenzerfahrung, dass ihre Handlungen und Entscheidungen ihre Stimmung beeinflussen. Diese Kompetenzerfahrung lässt sich in Trance herstellen. Wie, zeigt das Seminar.

Inhalte werden unter anderem sein:

Was tun, wenn der Klient …

  1. keine Begründung für die depressiven Gefühle angeben kann (“eigentlich habe ich ja alles”) oder den Therapeuten mit Generalisierungen lähmt (“hat ja doch alles keinen Sinn”)
  2. keine Verantwortung für seine Situation übernimmt und sich beständig als Opfer wahrnimmt
  3. klagt und ambivalent gegenüber Veränderungen ist und Vorschläge des Therapeuten ablehnt oder boykottiert
  4. ohne Hoffnung auf Veränderung ist und keine Perspektiven entwickeln kann
  5. mit Suizid droht
  6. sich in einem akuten Burn-out befindet.

Es werden typische Burn-out-Fallen erläutert und beschrieben, wie man einen Burn-out und die Entstehung von Depressionen vermeiden kann. Darüber hinaus bietet das Seminar Strategien für den Therapeuten, um sich selbst davor zu schützen, in den Sog des Depressiven zu geraten und sich bei der Arbeit mit Depressiven erschöpft und ausgebrannt zu fühlen. Frei nach Milton Ericksons Devise: “don´t work harder than the client”, lernt man wie man mit dieser Patientengruppe leicht und ohne Anstrengung arbeitet.

Über den Seminarleiter:

Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Behandlung von traumatisierten Patienten, Patienten mit psychosomatischen Störungen und chronischen Schmerzen, Patienten mit Scham- und Schuldproblemen sowie Depressionen und Burn-Out. Er coacht Führungskräfte, Sportler, Musiker und Künstler.

Seminarzeiten:

Seminartag 1: 14.00 h bis 21.00 h – Seminartag 2: 09.00 h bis 17.00 h

B1 „Einführung in die Klinische Hypnose“ / Astrid Polanz-Burgstaller
Okt 21 um 15:00 – Okt 22 um 17:00
B1 "Einführung in die Klinische Hypnose" / Astrid Polanz-Burgstaller @ wird noch bekannt gegeben.

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die ihre Grundkenntnisse in Klinischer Psychologie und Psychotherapie, um hypnotherapeutische Techniken erweitern, vertiefen bzw. in die bisherige Arbeitsweise integrieren wollen.
Ziel der Weiterbildung in klinischer Hypnose ist das Erlernen der Grundtechniken der klinischen Hypnose nach Milton Erickson und deren praktische Anwendung. Die einzelnen Seminare sind sehr praxisorientiert, vermitteln jedoch auch den nötigen theoretischen Hintergrund, verdeutlichen die einzelnen Verfahren durch Demonstrationen und beinhalten Selbsterfahrungsanteile.
Die Anmeldung bzw. die Erlangung eines Zertifikates in klinischer Hypnose der Milton Erickson Gesellschaft Österreich, setzt eine abgeschlossene psychotherapeutische Ausbildung, den Abschluss in klinischer Psychologie oder das ÖAK-Diplom III voraus. Vorkenntnisse in suggestiven bzw. imaginativen Verfahren und der Nachweis von 50 Stunden Selbsterfahrung (Einzeln oder in der Gruppe) sind erforderlich.
In Ausnahmefällen kann die Weiterbildung in klinischer Hypnose besucht werden, auch wenn die oben genannten Kriterien nicht zur Gänze erfüllt sind. Sie erhalten dann eine Teilnahmebestätigung des Milton Erickson Instituts Graz über die Weiterbildung, jedoch kein Zertifikat. Voraussetzung für diese Ausnahmeregelung ist eine psychosoziale Grundausbildung mit entsprechender Berufserfahrung.
Die Weiterbildung ist nach den Richtlinien des Ministeriums für Gesundheit für die Erlangung von Fortbildungspunkten (Klinische Psychologie und Psychotherapie) anerkannt.

B1 Einführung in die Klinische Hypnose / Hypnotherapie

Grundanschauungen und anthropologische Prämissen Ericksons; verschiedene Formen der Utilisation (z. B. der Werte und des Weltbildes des Klienten); Veränderung durch Vorstellung und Suggestion; Einfache Tranceinduktionen; Trancephänomene; Indikationen und Kontraindikationen, Anwendungsbeispiele.

 

Referentin: Astrid Polanz-Burgstaller

Nov
4
Fr
2022
Zwang und andere Umstände! / Martina Gross
Nov 4 um 14:00 – Nov 5 um 17:00
Zwang und andere Umstände! / Martina Gross @ Innsbruck

Zwang und andere Umstände!

Referentin: Martina Gross.

Nov
11
Fr
2022
„Timeline – Lösungen auf dem Weg“ / Astrid Polanz-Burgstaller
Nov 11 um 14:00 – Nov 12 um 17:00
"Timeline - Lösungen auf dem Weg" / Astrid Polanz-Burgstaller @ Top 5

„Timeline – Lösungen auf dem Weg“. Die Arbeit auf der Zeitlinie als kreative und effektive Intervention nutzen!“ 

Die Basis der Arbeit bildet ein Seil, die symbolisierte Lebenslinie des Klienten, welche im äußeren Raum gelegt, oder im inneren Raum (Trance) vorgestellt wird. Wir begleiten die Klienten auf dieser Zeitreise, unter Einsatz hypnotherapeutischer Techniken, in die Vergangenheit (Regression) oder Zukunft (Progression), um im Hier und Jetzt, eine Veränderung erlebbar und spürbar zu machen.

Die Reise in die Vergangenheit (Regressionstechniken) nutzen wir um:

  • Bekannte und unbekannte Ressourcen (dissoziierte) zu aktivieren bzw. wiederzuentdecken (reassozieren),
  • erlebte Erfahrungen (bekannte oder unbekannte) zu verändern und neu zu erleben (neue Erinnerung oder Erfahrung im Hier und Jetzt zu etablieren),
  • Nicht bestellte Packerln (Aufträge, Schuldgefühle, direkt oder indirekt vermittelt z.B. durch Eltern), Vorwürfe, etc., dem Absender zurückgeben.

Die Reise in die Zukunft (Progression) nutzen wir beispielsweise um:

  • Positive Erfahrungen zu aktivieren und Handlungsfähigkeiten fühlbar zu machen,
  • Zielerreichungen werden erfahrbar, erlebbar und spürbar gemacht. In der Zukunft kann man beispielsweise Prüfungen, Operationen oder Konfliktgespräche, bewältigt haben und spüren wie gut sich das anfühlt.
  • Am Ende seiner Tage angekommen sein und Rückschau auf ein erfülltes Leben halten.

Die Arbeit auf der Timeline bietet eine wunderbare Basis um weitere Elemente aus der Hypnotherapie, der Ego State Therapie, der Energetischen Psychologie, der systemischen Therapie oder Verhaltenstherapie zu verwenden.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt im praktischen Tun (Vortragende und TeilnehmerInnen). Dadurch sind Selbsterfahrungsaspekte gegeben.

Referentin: Astrid Polanz-Burgstaller (Graz)

Zeit die man sich nimmt, ist Zeit, die einem etwas gibt.
Dr., Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Vt)
Arbeitsschwerpunkte
Ich bin in eigener Praxis als Psychotherapeutin, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Supervisorin und Coach tätig. Ich arbeite mit Menschen jeden Alters, die unterschiedliche Themen mitbringen. Dazu gehören Ängste, Zwänge, depressive Verstimmungen, Burnout, traumatische Erfahrungen, onkologische Erkrankungen, Trauer, Abschied nehmen, Gespräche über den Tod, etc. In letzter Zeit liegt der Schwerpunkt der Arbeit wieder vermehrt in der Psychoonkologie, der Begleitung bei Behandlungsängsten bzw. Operationsvorbereitungen.
Als Supervisorin und Coach bin ich vor allem in der Lehre und im psychosozialen Bereich tätig und führe Einzelcoachings für Firmen durch.
Berufliche Tätigkeiten
– Leiterin des Milton Erickson Instituts Graz (mit meiner Kollegin Frau Dr. Novak-Rymarz).
– Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Milton Erickson Gesellschaft Österreich.
– Lehrtherapeutin für Verhaltenstherapie.
– Lehrtrainerin und Supervisorin der Milton Erickson Gesellschaft.
– Ausbildnerin und Supervisorin für klinische Psychologie.
Ausbildungen
– Klinische Psychologie
– Gesundheitspsychologie
– Verkehrspsychologie
– Psychotherapie (VT)
– Klinische Hypnose (M.E.G.)
– Energetische Psychologie, Psychotherapie (Gallo, Bohne)
– Palliativ-Care
– Ego State Therapie
Erfahrungen aus all diesen Ausbildungsbereichen fließen in meine Tätigkeit ein. Hinzu kommen Erfahrungen aus der Buddhistischen Psychologie (Achtsamkeit) und Psychoonkologie.

Nov
18
Fr
2022
Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten 2 / Christian Schwegler
Nov 18 – Nov 19 ganztägig
Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten 2 / Christian Schwegler @ Steirerhof

Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten 2 – Nach Abschluss der hypnotherapeutischen Grundausbildung gibt es ein großes Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten zu verschiedenen Krankheiten, in denen hypnotherapeutische Interventionen im direkten Bezug auf eine bestimmte Störung gelehrt werden. In diesem Workshop geht Christian Schwegler einen anderen Weg und fast Techniken verschiedener Therapeuten zu einem Workshop zusammen, um die Möglichkeiten die sich aus diesen verschiedenen Ansätzen ergeben, aufzuzeigen. So soll gerade auch weniger erfahrenen Hypnosetherapeuten ein Werkzeugkasten an die Hand gegeben werden, mit dem sie einen guten Einstieg in die Praxis bekommen.

Dabei fokussiert der „Ressourcen-Werkzeugkasten“ zunächst auf den Aufbau einer guten therapeutischen Beziehung, welche zum einen den Hauptprädiktor für ein gutes Therapieergebnis insgesamt darstellt, zum anderem aber auch gerade bei der hypnotherapeutischen Arbeit besonders wichtig ist. Anschließend werden verschiedene Techniken zur Ressourcenarbeit und der Arbeit mit hypnotischen Begleitern, sowie einige neue Induktionstechniken vorgestellt. Mit diesen Techniken ist es möglich ein sehr breites Spektrum psychischer und psychosomatischer Erkrankungen suffizient und mit anhaltendem Erfolg zu behandeln. Dabei geht es in den Therapien fast ausschließlich um positive Emotionen, was diesen Ansatz sowohl für den Patienten, als auch für den Therapeuten sehr angenehm macht.

Der Hypnotherapeutische Werkzeugkasten 2 ist ein in sich abgeschlossener Kurs. Er baut NICHT auf dem Hypnotherapeutischen Werkzeugkasten 1 auf, so dass die Werkzeugkasten-Seminare in beliebiger Reihenfolge und unabhängig voneinander gebucht werden können.“

Referent: Christian Schwegler.

Nov
25
Fr
2022
Flucht und Trauma – Hypnotherapeutische Zugänge / Cornelie Schweizer
Nov 25 um 14:00 – Nov 26 um 17:00
Flucht und Trauma - Hypnotherapeutische Zugänge / Cornelie Schweizer @ Online

UND TROTZDEM JA ZUM LEBEN SAGEN
ANKOMMEN UND ÜBERLEBEN IN EUROPA – ONLINE SEMINAR

Geflüchtete kämpfen auf vielfältige Art ums Überleben – und zwar sowohl jenseits als auch diesseits des Mittelmeers.

• Wie schaffen es diese Menschen, zu überleben?

• Welche innerpsychischen Mechanismen verleihen die Stärke, unfassbar Grausames innerlich zu integrieren?

• Und wie können (hypno)therapeutische Interventionen Geflüchtete bei der schweren Aufgabe, gut in Deutschland anzukommen, unterstützen?

Mit diesen Fragen befasst sich der Workshop. Die Referentin berichtet von ihrer Arbeit mit alleine geflüchteten Frauen und stellt Therapiematerialien für die therapeutische Praxis mit (nicht nur) geflüchteten traumatisierten Menschen vor.

Lernziele

Praktische Informationsvermittlung für Beratung und Psychotherapie mit geflüchteten und / oder traumatisierten Menschen.

Zielgruppe

Alle, die sich mit den Themen Flucht und Trauma näher beschäftigen wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Referentin

Dr.in Cornelie Schweizer: Promotion in hypnotherapeutischer Raucherentwöhnung, Ausbildung in Hypnotherapie (M. E. G.), systemischer Paar- und Familientherapie und systemischer Supervision (IFW, SG). Arbeit in der lösungsorientierten Ambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Tübingen; später Dozentin für Kommunikation und Konfliktmanagement an der Fachhochschule Aalen, an der Universität Stuttgart und am Zentrum für Konfliktmanagement der Universität Tübingen. Langjährige Therapie- und Forschungstätigkeit in der hypnotherapeutischen Ambulanz des Psychologischen Instituts in Tübingen. 2006 Nachwuchs-Förderpreis der Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose (M. E. G.). Tätig als Lehrtherapeutin und Supervisorin unter anderem der Milton Erickson Gesellschaft sowie als Hypnotherapeutin, systemische Paar- und Familientherapeutin und Supervisorin in eigener Praxis.

Über das Management von Restriktionen und den Umgang mit einer unvertrauten „Normalität“ / Vertiefung und Auffrischung zum Curriculum für Hypnosystemische Konzepte.
Nov 25 um 14:00 – Nov 26 um 17:00
Über das Management von Restriktionen und den Umgang mit einer unvertrauten „Normalität“ / Vertiefung und Auffrischung zum Curriculum für Hypnosystemische Konzepte. @ München

Über das Management von Restriktionen und den Umgang mit einer unvertrauten „Normalität“

Vertiefung und Auffrischung zum Curriculum für Hypnosystemische Konzepte.

 

Dez
1
Do
2022
Die Endlichkeit – In jedem Ende wohnt ein Anfang: Gelingende Gestaltung von Übergängen / Martina Gross & Vera Popper
Dez 1 – Dez 3 ganztägig

Die Endlichkeit – In jedem Ende wohnt ein Anfang: Gelingende Gestaltung von Übergängen — Wenn wir Menschen – und immer auch uns selbst – in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen begleiten, dann begegnen uns Themen wie Abschied von Gewohntem, von Liebgewonnenem genauso, wie auch Neugier und Unsicherheit beim Blick in mögliche Zukünfte. Veränderungswünsche können aus der inneren Welt entflammen, etwas in uns spürt den Sog, etwas zieht uns aus anderen Zukünften.

Veränderungen können Menschen, die uns in unserer Profession als Therapeut*innen, Coaches, Begleiter*innen, begegnen und auch uns selbst aus der äußeren Welt konfrontativ begegnen und uns herausfordern.

Woraus nehmen wir Sicherheit und Kraft, um diese Wege der Veränderung zu gehen?

Wieviel von dem, was zu Ende geht, möchten wir behalten um innerlich gut beheimatet den neuen Anfang zu wagen?

Von was gilt es sich (vielleicht für immer) zu verabschieden und wie können wir diese Abschiede wertschätzend und mit Würde gestalten?

Was trägt uns in diesen Zeiten – auf welche Wurzeln können wir uns verlassen?

Wie am Ende eines Jahres die Zeit um die Wintersonnenwende – bei gleichzeitiger Dunkelheit weiß ich doch schon ganz sicher, dass das Hellerwerden, wenn auch noch nicht sichtbar, bereits da ist.

Referentinnen: Vera Popper & Martina Gross.